Ein Jude in deutschen Briefen. Bei Gelegenheit einer Auswahl aus dem Briefwechsel von Elazar Benyoëtz

Rezension zu: Die Rede geht im Schweigen vor Anker. Aphorismen & Briefe. Herausgegeben von Friedemann Spicker. Brockmeyer Verlag 2007. 9,90 Euro


„Am liebsten würde ich Ihnen die Abschriften der zahllosen Briefe schicken, die ich in den letzten zwei Jahren geschrieben habe -: alle diese Briefe waren richtig, alle Adressaten waren falsch, bis auf Sie, Hans Mayer und einen Jugendfreund aus der Schillergasse in Czernowitz.

Ich bin ebenfalls – wörtlich, lieber Alfred Margul-Sperber!- der, den es nicht gibt.“

Brief Paul Celans an Alfred Margul-Sperber

Im besonderen Fall dieses Buchs - Die Rede geht im Schweigen vor Anker - verhält es sich anders. Es ist Zeugnis einer solidarischen Beziehung eines Autors und eines Interpreten, die zunächst nur zwei Dinge verbinden: Eine kleine Leserschaft und die Leidenschaft für den poetischen Aphorismus.

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Globales Dorf oder Globales Lager? Was die Informationsgesellschaft bietet

Die Geschichte von Information, Kommunikation und Bildung ist in all ihren Phasen eng mit dem Prozess medialer Modernisierung verschränkt gewesen. Inhalt, Form und Begriff von Information und Wissen haben sich im Rahmen dieser Verschränkung stetig verändert.
Die Möglichkeiten digitaler Information und Kommunikation rufen Heilsphantasien wie Überdruß und Horrorszenarien hervor. Aus historischer Sicht relativiert sich dieser emotionale Umgang mit dem Thema zunächst: Hat doch ein höheres medientechnisches Niveau stets zu einer Erweiterung und Diversifizierung des Bildungspublikums geführt, zugleich aber auch die Sorge der traditionell gebildeten Schichten genährt, dass diese Expansion den exklusiven Sinn von Bildung zum Verschwinden bringen könnte.

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A TRAVEL FROM PHOENIX, AZ TO NEW YORK. SERIES OF UNFORTUNATE EVENTS

The tickets were dirt cheap. “What a bargain!,” I had thought, as I congratulated my daughter on her efforts to organize our trip.

The price listed on the Internet was $259, and that was round trip from Phoenix to New York and back! Ria had found three such entries, but each was linked, unfortunately, to a page that stated, “No longer available.” That was where she had asked me to intervene.

As it turns out, we had to pay $350 each – well, really, my daughter’s dad paid -- with the provision that he would be paid back half the total amount by the surrogate grandparents with whom we were staying, and half by me. Surrogate Grandpa didn’t believe in credit cards, so he hadn’t had one to buy the tickets for us himself, although he had wanted to pay for at least one of them.

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